Aromatherapie

 

Ätherische Öle sind die leichtflüchtigen Anteile der Pflanzen, die durch Dampfdestillation gewonnen werden. Sie sind die Bestandteile, die den wunderbaren Duft der Pflanzen ausmachen, an dem wir sie genau erkennen können und in dem sie ihr Wesen offenbaren. Daher nennt man sie auch Essenzen (lat: esse= sein, bezeichnet das Wesen von etwas). Durch ihr charakteristisches Wesen finden sie Bezug zu uns Menschen mit ihren Eigenschaften und Beschwerden. Die Zitrone z. B. hat einen frischen, klaren Duft und ist von strahlender gelber Farbe. Ihr ätherisches Öl sorgt für Klarheit, Konzentration, Entspannung und Freude.

Die Wirkung entfalten ätherische Öle einerseits über ihren intensiven Duft, der unsere Gefühle berührt und sie klärt. Auch innerlich eingenommen sind sie wertvolle Helfer, die die Heilung verschiedenster Erkrankungen unterstützen. Viele ätherische Öle, wie z. B. die von Thymian, Oreganum, Nelke, Teebaumöl und vielen anderen wirken stark gegen Bakterien, Viren und Pilze. Die Vielfalt der enthaltenen Moleküle der ätherischen Öle, neben dem Hauptwirkstoff, ermöglicht die so nebenwirkungsarme Wirkung.

Anwendungsbeispiele zum Einsatz von ätherischen Ölen sind Behandlungen von emotionalen Ungleichgewichten, Entzündungen, Infekten, Verdauungsstörungen, Entgiftung, Leberstärkung, Schmerzen, kleine Hautwunden und Immunschwächen bis hin zu Borreliose, Herpes und unterstützend bei AIDS.

Die Qualität der ätherischen Öle wird bestimmt durch ihren Anbau und die Gewinnung durch Destillation. Nur reinste ätherische Öle können auch innerlich bedenkenlos angewendet werden und die Kennzeichnungspflicht gibt nicht immer Aufschluss über ihre Qualität und Reinheit.